Informationen zu Kursen in Ihrer Region

Agenda

Bildungspolitische Tagung mit Guy Parmelin

07. Mai 2019, Bern

Im Anschluss an die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung (SVEB) findet eine bildungspolitische Tagung mit Bildungsminister Guy Parmelin statt. Bundesrat Parmelin wird sich dabei zur Weiterbildungspolitik des Bundesrats äussern und stellt sich zusammen mit Matthias Aebischer, Nationalrat und Präsident des SVEB, den Fragen des Publikums. Die bildungspolitische Tagung kann unabhängig von der DV besucht werden und ist kostenlos.

Weitere Informationen und Anmeldung


AlphaDekade-Konferenz 2019: „Literalität und Teilhabe“ Erkenntnisse der LEO Studie 2018

07. - 08. Mai 2019, Berlin

Das Schwerpunktthema der diesjährigen AlphaDekade-Konferenz in Berlin ist die Präsentation der Ergebnisse der LEO Studie 2018, die die Universität Hamburg im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt hat. Die Studie liefert neue Erkenntnisse über die Zahl der gering literalisierten Erwachsenen in Deutschland und beschreibt Alltagspraktiken in verschiedenen Lebensbereichen, die mit Lesen und Schreiben zusammenhängen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung geringe Literalität und Grundkompetenzen für die gesellschaftliche Teilhabe haben.

Weitere Infos


Annual Conference of the European Basic Skills Network (EBSN):
Making it happen: from policy to implementation

5th - 7th June 2019, Tallinn

More Information


23. Tagung Verband Dyslexie Schweiz 2019

22. Juni 2019, Universität Irchel, Zürich

Dyslexie, Dyskalkulie 2019: Prävention, Diagnostik, Förderung und Nachteilsausgleich - die Tagung geht der Frage nach, wie Kinder und Jugendlichen am besten unterstützt werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen aus Schule, Medizin und Berufsbildung sowie Eltern und Betroffene.

Weitere Informationen


26th Adults Learning Mathematics Conference: Math in a Digital Age

7th – 10th July 2019, Lund (Sweden)

More Information


Conference on Literacy

4th - 7th August 2019, Copenhagen

Learning from the Past for the Future: Literacy for All

More Information


Nationale Fachtagung Grundkompetenzen

8. November 2019, Bern

Weitere Infos folgen.

News

Soziale Ausgrenzung durch Ausbau von E-Government-Dienstleistungen als Risiko

Die Entwicklung des E-Governments in der Schweiz beschleunigt sich, das Angebot an administrativen Dienstleistungen im Internet wird kontinuierlich ausgebaut. Laut der Westschweizer Fachzeitschrift ‘Revue d’Information Sociale’ wird dabei der Gefahr der sozialen Ausgrenzung zu wenig Beachtung geschenkt. Vor allem Menschen mit Lese- und Schreibschwäche oder fehlenden digitalen Kompetenzen laufen Gefahr, von entsprechenden Dienstleistungen ausgeschlossen zu werden. Dies trifft vor allem auf Menschen in prekären Lebenssituationen zu, die aufgrund ihrer sozialen, beruflichen und/oder finanziellen Umstände häufiger mit den Behörden in Kontakt stehen. Den ausführlichen französischen Bericht finden Sie hier.


Die digitale Exklusion droht in Frankreich voranzuschreiten

Eine im vergangenen Jahr durchgeführte französische Studie ergab, dass 14 Millionen Franzosen keinen Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien haben (vereinfacht: keinen Zugang zum Internet oder dieses nicht nutzen können). Betroffene sind gefährdet, ihre soziale Rechte nicht ausüben zu können, da sie nicht auf digitale Dienstleistungen zugreifen können. Das Problem wird sich mittelfristig weiter verschärfen, da die französische Regierung plant, bis 2022 alle öffentlichen Dienstleistungen zu digitalisieren.

Weitere Informationen (auf Französisch)


Beitrag von Radio SRF Rendez-Vous zum Caritas Sozialalmanach: Risiken der Digitalisierung

Die Digitalisierung und ihre sozialen Folgen bilden das Schwerpunkt-Thema der Sozialalmanach-Ausgabe 2019 der Caritas. Die Organisation warnt, dass wegen der Digitalisierung immer mehr Menschen den gesellschaftlichen Anschluss verlieren und fordert deshalb mehr Geld für die Förderung der Grundkompetenzen.

Die Sendung Rendez-Vous vom Schweizer Radio SRF berichtet und porträtiert einen Betroffenen, der sich als Botschafter für das Thema engagiert.

Zum Beitrag
Die ganze Episode von Rendez-Vous


Forderung des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB): Grund- und Weiterbildung für alle.

Der SGB hat die Situation in der Berufsbildung analysiert und bemängelt, dass zu viele Erwachsene über keine Grundausbildung auf Sekundarstufe II verfügen und in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind. Der SGB fordert daher den universellen Zugang zur Grundbildung, periodische Standortbestimmungen und regelmässige Weiterbildung, damit alle Arbeitnehmenden eine ihrer Qualifikation und ihren Wünschen entsprechende Stelle finden und sich im ständig wandelnden Arbeitsmarkt halten können.

Zum Bericht der Jahresmedienkonferenz


Die passende Berufsausbildung finden

Die Webseite www.berufsberatung.ch hat ein neues Beratungsangebot namens ‘Berufs-Check’ vorgestellt. Mittels einfach formulierter Fragebögen zu den 2-jährigen Lehrgängen des Berufsattests (EBA) oder zu den 3- bis 4-jährigen Lehrgängen des Fähigkeitszeugnisses (EFZ) kann überprüft werden, wie stark ein bestimmter Beruf zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passt. Den Berufs-Check gibt es für die rund 170 häufigsten Grundbildungen EFZ und EBA.

Zum ‘Berufs-Check’


Individueller Kompetenznachweis bei nicht bestandenem Berufsabschluss

Die zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) vermittelt Qualifikationen für Berufe mit einfacheren Anforderungsprofilen. Lernende, die das Qualifikationsverfahren nicht bestehen, können sich ihre Kompetenzen dennoch individuell ausweisen lassen. Der Kompetenznachweis bescheinigt die während der Ausbildung erworbenen Kompetenzen in standardisierter und verständlicher Form und stellt ein von den Branchen anerkanntes Dokument dar. Er ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Stellensuche, erleichtert den Wiedereinstieg in eine berufliche Grundbildung und kommt besonders Menschen mit einer Lern- oder Leistungsbeeinträchtigung zugute.

Weitere Informationen


Hilfsmittel für Bildungsberatende

Berufsleute, die in der sozialen und beruflichen Integration arbeiten, stehen häufig in Kontakt mit Menschen mit unzureichenden Grundkompetenzen. Diese Fachleute spielen eine wichtige Rolle, Betroffene zu (Weiter-)Bildung zu ermutigen und ihnen damit neue Perspektiven aufzuzeigen bzw. sie in ihren Plänen zu unterstützen. Sie verfügen aber nicht immer über die nötigen und geeigneten Instrumente, um Probleme im Bereich der Grundkompetenzen systematisch zu erkennen, sowie Betroffene gezielt zu beraten und sie in geeignete Bildungsangebote weiterzuleiten. Das Portal www.erwachsenenbildung.at stellt neue Leitfäden, Materialien und Handbücher für Bildungsberatende bereit. Eine redaktionelle Auswahl interessanter Tools und Publikationen findet sich hier.


Beweggründe für die Teilnahme an Lese- und Schreibkursen

Die Organisation ‘Lire et Ecrire Bruxelles’ hat die Beweggründe von Kursteilnehmenden untersucht, an Lese- und Schreibkursen teilzunehmen. In der neu veröffentlichen Studie entwerfen die Autoren eine interessante Typologie und stellen die Ergebnisse ihrer quantitativen und qualitativen Forschung vor.

Zur Studie (auf Französisch)

Bereits 2015 führte der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben eine schweizweite Umfrage unter Teilnehmenden von Lesen- und Schreibkursen im Bereich Illettrismus durch.

Zum Analysebericht


MDR «Exakt – die Story»:
Lesen und Schreiben ungenügend - Millionen funktionaler Analphabeten in Deutschland

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat im Februar 2019 eine informative halbstündige Dokumentation zu funktionalen Analphabeten in Deutschland ausgestrahlt. Die Sendung begleitet Betroffene im Alltag, zeigt auf wie der deutsche Bund, Länder und Partner zusammenarbeiten um Betroffenen zu helfen und äussert sich zum gegenwärtigen wissenschaftlichen Forschungsstand.

Zum Beitrag und Podcast von «Exakt – die Story» des MDR


Sendung 'Mitenand' des Schweizer Fernsehens SRF zum Thema Illettrismus

Am Sonntag, 3. März 2019 zeigte die Sendung ‘Mitenand’ auf SRF1 vor der Tagesschau ein eindrückliches Portrait eines Botschafters zum Thema Illettrismus.

Weitere Infos und Podcast zur Sendung


SWR2 Forum: Im Labyrinth der Buchstaben

Der Südwestrundfunk veröffentlichte anfangs März einen 45-minütigen Podcast mit Experten zum Thema: «Wie bekämpft man funktionalen Analphabetismus?». Unter anderem wird über den Einfluss des Elternhauses diskutiert, wie sich die Digitalisierung auf das Problem auswirkt und welche Hilfeleistungen angeboten werden. Als Gesprächspartner beteiligt sich u.a. der Kinderbuchautor Tim-Thilo Fellmer, der selbst von der Diagnose Legasthenie betroffen ist und heute als Autor und Verleger arbeitet.

Zum Podcast


Gemeinsam wachsen: EPALE Stakeholder-Konferenz 2018

Interessensgruppen aus verschiedenen Ländern diskutierten in Budapest über die Zukunft der europäischen E-Plattform für Erwachsenenbildung. Geht es nach ihnen, soll es auf EPALE zukünftig noch mehr Online-Lernbausteine geben, Technik und Design sollen weiter verbessert werden.

Weitere Informationen


Aufbau von Botschaftergruppen in der Deutschen Schweiz

Neu gibt es auch in der Deutschen Schweiz aktive Botschaftergruppen. BotschafterInnen sind Betroffene, meistens aktive oder ehemalige Kursteilnehmende, die zusammen auf verschiedene Art und Weise auf das Thema Illettrismus aufmerksam machen. Die BotschafterInnen werden für die Sensibilisierungsarbeit ausgebildet und begleitet. Das Aufbauprojekt wird gemeinsam vom Verband der Schweizerischen Volkhochschulen und dem Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben getragen. In der Romandie besteht bereits seit mehreren Jahren eine aktive Botschaftergruppe der Association Lire et Ecrire.

Die erste Gruppe in der Deutschen Schweiz hat sich in Basel (Baselstadt und Baselland) formiert und im Juni zum ersten Mal getroffen. Auch im Mittelland (Bern-Aargau) gibt es seit November eine Botschaftergruppe. Da sich in weiteren Kantonen der Deutschen Schweiz Interessierte gefunden haben, wird momentan geprüft, ob und wo noch weitere solche Gruppen entstehen können.


Zum Wiederhören: Wenn Erwachsene lesen und schreiben lernen (Ö)

Auf dem Hintergrund der Ergebnisse des PISA-Tests in Österreich veröffentlichte der ORF 2015 Beiträge zum Thema Basisbildung. In vier Beiträgen wurden Fragen diskutiert, wie sich geringe Schriftsprachkompetenz auf die Lebensqualität auswirkt, welche biographischen Faktoren dabei eine Rolle spielen und welche Verantwortung das Bildungssystem für die Basisbildung der Bevölkerung trägt. Die Beiträge sind auch nach wie vor von Bedeutung.

Zu den Podcasts


Kampagne zum Berufsabschluss für Erwachsene

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat eine einjährige Kommunikationskampagne gestartet, um den Berufsabschluss für Erwachsene zu fördern. Die Kampagne zielt auf Arbeitgeber sowie Erwachsene ohne anerkannten Berufsabschluss und möchte dabei für diesen Bildungsweg sensibilisieren: Interessenten können ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder ein eidgenössisches Berufsattest (EBA) erwerben und sind so für die Anforderungen des Arbeitsmarktes gerüstet. Arbeitgeber profitieren von motivierten und gut ausgebildeten Arbeitskräften.


Junge Erwachsene in der Sozialhilfe: Ablösung gelingt meistens

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) veröffentlichte einen Bericht mit aktualisierten Sozialhilfeindikatoren zur Situation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schweizer Städten. Wie die Studie zeigt, gelingt es einer Mehrheit von jungen Sozialhilfebezügern finanziell unabhängig zu werden. Die bedeutendsten Risikofaktoren für eine Abhängigkeit der Sozialhilfe sind eine fehlende Ausbildung und/oder das Aufwachsen in Armut. Somit bekräftigt der Bericht der SKOS, dass ein Umdenken notwendig ist: Nicht die schnelle Ablösung aus der Sozialhilfe mit der Gefahr einer prekären Arbeitssituation ist das Ziel, sondern die nachhaltige Bekämpfung der Armut durch adäquate Ausbildung und die Sicherstellung eines existenzsichernden Einkommens.

Medienmitteilung "Junge in der Sozialhilfe: Ablösung gelingt meistens"
Weitere Informationen


Bundesrat führt Massnahmen zur Prävention von Armut weiter – aber mit weitaus weniger finanziellen Mitteln

Zwischen 2014 und 2018 setzten Bund, Kantone, Städte, Gemeinden und private Organisationen gemeinsam das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut um. Es hatte zum Ziel, das gesicherte Wissen zur Armutsprävention zu bündeln, Hilfestellungen zur Entwicklung und Umsetzung von Massnahmen und Strategien zu leisten, innovative Ansätze zu erproben und die Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch der verschiedenen Akteure zu fördern. Hierzu stellte der Bund gesamthaft CHF 9 Millionen zur Verfügung.

Aufgrund der positiven Bilanz des Programms und des unverändert hohen Problemdrucks entschied der Bundesrat die ergriffenen Massnahmen weiterzuführen. Die Bildung bleibt dabei ein wichtiges Handlungsfeld. Doch wurden die finanziellen Mittel stark gekürzt – über die nächsten 5 Jahre stehen jährlich nur CHF 500'000 bereit, um einzelne Empfehlungen umzusetzen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren sicherzustellen. Bedauerlicherweise wird auch auf die Umsetzung eines Armutsmonitorings verzichtet.

Mitteilung des Bundesrats
Weitere Informationen


Erschwerter Zugang zur Weiterbildung für Personen ohne nachobligatorische Ausbildung

Eine kürzlich vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebene Broschüre informiert über die wichtigsten Kennzahlen des Mikrozensus zur Aus- und Weiterbildung 2016. Untersucht wurde die Teilnahme an Aus- und Weiterbildung der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz. Hervorzuheben ist die Erkenntnis, dass besonders Menschen ohne nachobligatorische Ausbildung (aus verschiedensten Gründen) deutlich häufiger daran gehindert werden, eine Aus- oder Weiterbildung zu besuchen.


Originelle Aktionen zum Weltalphabetisierungstag in Belgien

Der vergangene Weltalphabetisierungstag am 8. September 2018 inspirierte zu kreativen und partizipativen Aktionen in Belgien:

  • - Die belgische Organisation ‘Lire et Écrire’ hat eine neue Sensibilisierungskampagne gestartet mit welcher gezielt unleserlich gestaltete Botschaften für das Thema Illettrismus sensibilisieren sollen. Die Botschaften wurden auf Tischsets gedruckt und an unterschiedlichsten Orten wie Restaurants, Verwaltungen und Kulturstätten aufgelegt
    Informationen zur Sensibilisierungskampagne
    (auf Französisch)
  • - In der Region Picardie erhielten politische Kandidaten der bevorstehenden Kommunalwahlen ‘unleserliche’ rätselhafte Briefe zugestellt. Erst eine Erinnerungsbotschaft klärte die Kandidaten über die Aktion auf und wies darauf hin, dass fast jede zehnte Person von einer Lese- und Schreibschwäche betroffen ist und daher Mühe hat, entsprechende Korrespondenz zu entschlüsseln
    Informationen zur Briefaktion
    (auf Französisch)
  • In der Region Verviers wurde schliesslich ein Theaterstück zum Motto ‘Durst nach Wörtern’ (Une soif de mots) von Betroffenen einstudiert und vorgetragen.
    Informationen zum Theaterstück
    (auf Französisch)

Lancierung des nationalen Aktionsprogramms zur Bekämpfung des Illettrismus (Frankreich)

In Frankreich konnten 50 grosse zivilgesellschaftliche Organisationen für die Bekämpfung von Illettrismus gewonnen werden. Zu diesem Zweck wurden 10 zielführende Massnahmen vereinbart, die von allen beteiligten Organisationen unterstützt werden.

Weitere Informationen (auf Französisch)


HEAL - Health Literacy im Kontext von Alphabetisierung und Grundbildung

Das deutsche Projekt HEAL bringt die Themenfelder Gesundheitskompetenz, Alphabetisierung und Grundbildung systematisch zusammen und lotet bestehende Potentiale aus. Akteure aus dem Bildungs- und Gesundheitssektor tragen gleichermassen dazu bei, politische, strategische, konzeptionelle und massnahmenbezogene Fragen zu diskutieren, Handlungsoptionen zu erarbeiten und Empfehlungen auszusprechen. Es handelt sich um ein deutsches Kooperationsprojekt der Stiftung Lesen und des AOK-Bundesverbands, wobei die Projektergebnisse auch im Schweizer Kontext interessant sind.

Weitere Informationen


Materialien für die Grundbildungsarbeit vom Trier Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung

Das deutsche Trier Bündnis stellt Materialien für die Grundbildungsarbeit zur Verfügung. Neben Tipps und Hinweisen für Institutionen, wie ein Lernort für Grundbildung aufgebaut und ein Unterstützungssystem in Form eines ehrenamtlichen Lernbegleitsystems etabliert werden kann, sind die Materialien in erster Linie an Personen gerichtet, die unmittelbar mit Betroffenen von Illettrismus arbeiten: Unter anderem Personen, die sich als Lernbegleiter für Erwachsene engagieren bzw. junge Erwachsene in der Ausbildung unterstützen wollen.

Zu den Downloads


Neues Bildungsangebot zu Grundkompetenzen im Gesundheitsbereich

Ab diesem Herbst bietet der Kanton Bern ein neues Angebot zu Grundkompetenzen im Gesundheitsbereich an: Es richtet sich an erwachsene Personen, die den Abschluss FaGe EFZ anstreben und Lücken in den Bereichen Sprache, Mathematik oder Umgang mit Computer/Tablets haben. Das Angebot besteht aus zwei Modulen, die unabhängig voneinander gebucht werden können. Es soll unter anderem den Einstieg in eine verkürzte Berufslehre erleichtern.

Interview mit dem Direktor der Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule BFF Bern zum neuen Bildungsangebot

Weitere Informationen zu den Kursmodulen


Themenwoche zu Grundkompetenzen bei Radio Basilisk

Fünf kurze Podcasts beantworten Fragen zum Thema Grundkompetenzen. Sie handeln davon, wie betroffene Menschen mit mangelnden Grundkompetenzen ihren Alltag bewältigen, wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber damit umgehen und welche Hilfsangebote bestehen.

Zu den Podcasts


Produkte und Projekte zur Unterstützung der Basisbildung

Die Österreichische Beratungsstelle für Basisbildung hat Produkte und Projekte zur Unterstützung der Basisbildung zusammengestellt.

Weitere Informationen


UNESCO-Weltaplhabetisierungstag 2018:

Schweizweite TV-Kampagne für Grundkompetenzen lanciert

Anlässlich des diesjährigen Weltalphabetisierungstages lanciert der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben gemeinsam mit der Interkantonalen Konferenz für Weiterbildung (IKW) die schweizweite TV-Kampagne «Einfach besser!». Die von zahlreichen Kantonen mitfinanzierte Kampagne hat zum Ziel, die Weiterbildung im Bereich der Grundkompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen und Informations-/
Kommunikationstechnologien zu fördern. Auf www.besser-jetzt.ch finden Interessierte einen Kurs in ihrer Nähe und die gratis Hotline 0800 47 47 47 bietet persönliche Beratung und Vermittlung.

Medienmitteilung


BOGGSEN - Film zu Illettrismus kostenlos auf Vimeo

Der eindrückliche Film BOGGSEN gibt Einblick in das Leben von zehn Menschen, die unter ihrer Lese- und Schreibschwäche leiden und Wege gefunden haben, diese im Alltag zu verbergen. Der Film erzählt von Demütigungen und Ausweichstrategien, von Tabus und Leidensdruck. Er zeigt, warum die verschiedenen Hauptfiguren trotz allem den Entschluss gefasst haben, sich aus ihrem unsichtbaren Käfig zu befreien.

BOGGSEN, der Film, der zu Worten verhilft, wo es vorher nur den Rotstift gab.

Den Film auf Vimeo anschauen